Die Frage der Nachhaltigkeit von Bauwerken gerät immer mehr in den Fokus. Mit Umweltproduktdeklarationen (EPD Environmental Product Declarations) ist ein Expertensystem für Bauprodukte entstanden, das immer mehr von Entscheidungsträgern bei der Planung von Bauwerken genutzt wird.

Hintergrund ist, dass ab Juli 2013 gemäß Bauprodukten-Verordnung (als Nachfolge der Bauprodukten-Richtlinie) der Nachweis von Nachhaltigkeit angegeben werden muss, wie dies im Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Umwelt verdeutlicht wurde. 

Was heißt das für die Branche der Beton- und Fertigteilindustrie?
Nach international gültigen Normen erfassen EPDs die Bauprodukte in ihrer Gesamtheit. Alle Inhaltsstoffe werden angegeben und der Lebenszyklus eines Produktes von der Rohstoffgewinnung, über die Her-stellung, den Transport, das Verhalten bei der Verbauung und dem Recycling vorgelegt. Und hier hat Beton durch seine bewiesene Langlebigkeit gegenüber vielen anderen Baustoffen die Nase vorn!

Durch unsere neue Mitgliedschaft im Institut für Bauen und Umwelt e.V. (IBU) können unsere Mitglieder je nach Unternehmensgröße bis zu 5000 € sparen, wenn sie eine EPD erstellen lassen.

Mehr Informationen zu EPDs:
Wie die Fertigteilindustrie Nachhaltigkeit fördern und nutzen kann
Entwicklung einer EPD für Betonlichtschächte

Gesetzliche und gesellschaftliche Anforderungen an ein Bauprodukt
 
Quelle: Institut für Bauen und Umwelt e.v. (Hrsg.): Weitblickend planen. Nachhaltig bauen, Königswinter 2011, S.4

Für die Beton- und Fertigteilindustrie wird BetonBauteile Bayern als ARGE mit den Fachverbänden Baden-Württemberg und Sachsen/Thüringen als Vorreiter auf dem bisher von der Betonfertigteilbranche kaum beachteten Gebiet tätig werden. Und für unsere Mitglieder bieten wir zusätzlich einen vergünstigten Zugang zu individuellen EPDs.